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| Title: Der Felsen und der Tempel Secondary Title: ZDPV Volume: 93 Pages: 1-11 Type: Journal Article Year: 1977 Abstract: "Auf Anregung eines Beitrages von E. Vogt in Biblica 55/1,23ff basierend, setzt sich der Vf. Mit der Frage nach dem Standort des salomonischen Tempels und seiner Nachfolger auseinander. Stand der Tempel über dem heiligen Felsen (es sahra)? Die bibl. Tradition ist für eine topographische Lokalisierung der sahra ungeeignet und nach der Beschreibung der herodianischen Tempelanlage durch Josephus, lag der Felsen eher am nördlichen Rand der - so Josephus - quadratischen Plattform. Warum aber wurde die muslimische Tradition gerade auf diesem Felsen festgemacht? Welche Bedeutung hatte er vorher? Der Vf. Nimmt eine "Erbfolge" der Kultstätten an und weist diese auch in der literarischen Tradition nach (z.B. der Gründungsstein als die Mitte und Nabel der Welt; diese Vorstellung lebt auch im frühen Christentum weiter, siehe Golgota), und im Islam eben in der Tradition der sahra. Literarisch haben sich diese Traditionen in den christlichen Grabauffingungslegenden und in muslimischen Felsauffindungslegenden niedergeschlagen. Letztere setzt voraus, daß der Fels bekannt und schon als Kultstätte eine Tradition hatte. In vorislamischer Zeit war er heilig, weil der Tempel (Cella oder Altar) über ihm stand". Keywords: Archaeology, topography, local and regional history |
