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Title: Gottesfürchtige und Sympathisanten. Studien zum heidnischen Umfeld von Diasporasynagogen
Secondary Title: WUNT 104
Author: Wander, Bernd
Type: Generic
Year: 1998
Abstract: "in: NTAb 42,3 (1998) 627: Accepted as a Habilitationsschrift in 1997 by the theological faculty of the Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, this volume contends that the ""God fearers"" and ""sympathizers"" were not fictions, and that Acts plays an important role in dealing with this complex phenomenon. After considering the Diaspora synagogues as the context, it provides terminological clarifications in the light of biblical and rabbinic texts, Greek vocabulary, and inscriptional materials, respectively. Next it gathers implicit and indirect evidence fort the phenomenon of ""God fearers"" in the writings of Philo and Josephus, NT and patristic sources, and pagan authors. The it studies the ""God fearers"" in Acts with reference to local and terminological data, and reflects on the relevance of the material for the rest of the NT tradition. An appendix presents the Greek text and a translation of the ""God fearers"" inscription from Aphrodisias. // Warum waren das Judentum und die juedischen Gemeinden fuer Heiden so interessant? Warum wollten Heiden dort eine neue Heimat haben, zugleich aber auch von verbindlichen Forderungen befreit werden? Bernd Wander setzt sich auf philologischer Ebene mit dem Phaenomen der 'Gottesfuerchtigen' und 'Nichtjuden' im Umfeld von Diasporasynagogen auseinander. Seit fast 100 Jahren ist das sogenannte Phaenomen der 'Gottesfuerchtigen' ein Gegenstand der Forschung. Dabei haben sich drei Hauptfragen herausgebildet: Ist der Begriff 'Gottesfuerchtige' eine Bezeichnung fuer eine soziale Gruppe, eine Ehrenbezeichnung fuer besonders ausgewiesene Juden oder ist damit ein Komplex von unterschiedlichen Phaenomenen verbunden, die sehr genau und terminologisch differenziert wahrgenommen werden muessen? Bernd Wander untersucht, warum das Judentum allgemein und juedische Gemeinden im besonderen fuer Heiden so interessant waren und zeigt die Diasporagemeinden im Spannungsfeld von Attraktion, Aggression und Identitaet. Die Auswertung von juedischen, christlichen, inschriftlichen, und heidnischen Quellen ergibt, dass die 'Gottesfuerchtigen' eine ermittelbare Gruppe innerhalb des heidnischen Umfeldes der Diasporasynagogen und nicht mit 'Sympathisanten', 'Nachahmern' oder Proselyten identisch sind."
Keywords: Cultural and Religious History of Ancient Judaism